Vergleich über Mobbing-Fall bei Flink

Ende Mai hatten wir, in Begleitung von 14 solidarischen Personen, für und mit unserem Genossen vor Gericht einen Vergleich erziehlt:
Nachdem Flinks Anwältin sich selbst und Flink als Wohltäterin darstellte, da ihr Angebot so großzügiges sei, konnten wir nach einer einstündigen Verhandlung dieses Angebot verdoppeln und erziehlten so einen Vergleich über €5.000.

Unser Genosse ist bei Flink seid über 4 Jahren als Auslieferer angestellt und wurde innerhalb der vergangenen 2 Jahre massiv auf der Arbeit sowie in Chats und E-Mailverläufen schikaniert: Schichtbeginn 1 Stunde bevor der Vorgesetzte den Laden auf machte, mehr als 20 konsequenzlose und unbegründete Abmahnungen und Schichteinteilungen stets außerhalb der angegebenen Verfügbarkeiten sind nur ein Ausschnitt.

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1. Mai mit der FAU Aachen

Wir werden uns dieses Jahr wieder an der gemeinsamen Demonstration vom DGB beteiligen. Dazu treffen wir uns bereits um 11:30 bei uns in der Viktoriastraße 18 und gehen von dort gemeinsam zum DGB Haus.

Im Anschluss werden wir in der Viktoriastraße 18 den Tag bei einem gemeinsamen grillen ausklingen lassen. Bringt dazu gerne eure Freunde, bestes Wetter, gute Laune und etwas Essen zum gegenseitigen Teilen mit 🙂

Unkündbar in der Ausbildung? Von Wegen!


Über Abhängigkeit in der Ausbildung, ineffizienten Schutz und selbstgerechte Weltverbesserer in Machtpositionen

Dieser Text erschien auch in der Tacheles.

Normalerweise sollten Auszubildende in Deutschland besonders geschützt sein. Das Berufsbildungsgesetz, das wichtigste Gesetz zur Regelung von Berufsausbildungen, besagt: Eine Ausbildung kann nach der Probezeit durch den ausbildenden Betrieb nur aus „wichtigem Grund“ gekündigt werden. Das heißt, nur aus Gründen, die in einem „normalen“ Job eine fristlose Kündigung rechtfertigen würden. Noch dazu ist diese Hürde umso höher, je länger das Ausbildungsverhältnis besteht bzw. je näher die Prüfung kommt. So weit so gut, das entspricht erstmal auch dem, was einem in der Berufsschule beigebracht wird – nach der Probezeit bist du quasi unkündbar, solange du nicht deinen Betrieb bestiehlst oder Ähnliches.

Ein*e Genoss*in von uns durfte erleben, wie diese „Unkündbarkeit“ tatsächlich aussehen kann, they erhielt drei Monate vor der Prüfung ein Kündigungsschreiben. Begründung: Eine DIN-A4-Seite Selbstdarstellung des Chefs, wilde Überspitzungen einer politischen Meinungsverschiedenheit, die unser*e Genoss*in nie wollte, wenig arbeitsrechtlich relevantes. Trotzdem heißt das, verbunden mit dem Hausverbot, dass es gleich dazu gab, dass der Ausbildungsplatz erstmal weg war und keine Werkstatt und kein Ausbilder da war, um die Ausbildung zu beenden.

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Einführung: Individuelles Arbeitsrecht

23.03.26 | 18:30 | Viktoriastraße 18

Die Freie Arbeiter*inne Union kämpft auf allen Ebenen für die Rechte und Emanzipation der arbeitenden Klasse. Dazu zählt natürlich die gewerkschaftliche Vertretung und die gemeinsame Austragung von rechtlichen Konflikten. Hierfür ist es nötig, dass wir unsere Rechte kennen und wissen, wie wir sie durchsetzen können. In unserer Einführung in das individuelle Arbeitsrecht werden die Grundlagen zu deinen Rechten im Job vermittelt

Heraus zum feministischen Kampftag

Wir wollen den 8. März gemeinsam verbringen. Dazu treffen wir uns um 10:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück im Infoladen (Bismarckstraße 37), um dann um 13:00 Uhr zur Demonstration zum feministischen Kampftag zu gehen.

Parallel findet in unserem Raum in der Viktoriastraße 18 eine Ausstellung „polychrom femina“ statt. Schaut auch da gerne vorbei.

GOLDSCHMIDT, RÜCK DIE KOHLE RAUS!

Goldschmidt Archäologie verweigert Lohn bei Arbeitsausfällen wegen schlechtem Wetter und bei fehlender Auftragslage.

Damit lagert Goldschmidt sein Betriebsrisiko auf die Angestellten aus. Nach dem Motto: Gewinne werden eingesackt, Verluste müssen die Arbeiterinnen tragen.

Wir verurteilen diese Handhabung und fordern Goldschmidt auf den ausstehenden Lohn von 2500 Euro zu zahlen!

Mobbing bei Flink-Lieferdienst

Eines unserer Mitglieder musste in den letzten 1,5 Jahre extrem viel ertragen:
über 20 absurde Abmahnungen, Versetzungsversuch nach Mönchengladbach, Schichtzuteilungen die Sprachkurs- und Studiumstermine verunmöglichen, Verweigerung der persönlichen Kommunikation seitens des Vorgesetzten, Entfernen aus der Whatsapp-Gruppe, Zuteilung von Schichten um 6 Uhr, also außerhalb der Öffnungszeiten, Löschung von Schichten kurz vor Schichtbeginn und vieles mehr. All das führte in der Konsequenz zu Krankheit, Depression und suizidalen Gedanken bei unserem Mitglied. Unzählige Hilfeanfragen an das Unternehmen wurden ignoriert. Der Vorgesetzte führt sein Mobbing im Wissen der Unternehmensleitung bis heute fort.

Wir haben die anhaltenden und systematischen Mobbing-Praktiken auf über 500 Seiten aufgearbeitet. Jetzt verklagen wir Flink auf Schadensersatz und fordern eine würdevolle Behandlung der Beschäftigten.

Es ist bereits das fünfte mal, dass wir für unsere Mitglieder bei Flink gegen das Unternehmen vor das Arbeitsgericht ziehen. Die Arbeitsbedingungen sind Katastrophal.

Da Flink jeglichen Dialog verweigert, sehen wir uns dazu gezwungen, an die Öffentlichkeit zu gehen und darüber zu informieren, wie schlecht die Kolleginnen bei Flink behandelt werden.

Wir werden weiter über die dortigen Missstände berichten und im Zweifel auf die Straße gehen!

Lohn bei Zeitungsverlag nachgezahlt

Unser Mitglied erhielt trotz regelmäßiger Nachfrage und Erinnerungen sowie einer Mahnung mehrere Monate lang ihren Lohn nicht. Wir haben als ersten Schritt entschieden, eine Forderung von uns als Gewerkschaft zu schreiben. Und siehe da, manchmal kann’s auch einfach sein: Nach nur einem Brief von uns zahlte die Arbeitgeberin den ausstehenden Lohn nach.

Gewerkschaft lohnt sich!

Gegen die Wehrpflicht

Demonstration am 05.12.2025 um 17:30 am Elisenbrunnen!

Am 5. Dezember soll im Bundestag über ein neues Wehrdienstgestz abgestimmt werden. Das Gesetz sieht eine verpflichtende Musterung aller Männer ab Jahrgang 2008 vor. Zudem droht eine Einberufung per Losverfahren, sollten sich nicht genügend Freiwillige melden. Die Bundesregierung plant die Armee auf 260.000 Soldaten aufzustocken.

Aus diesem Anlass finden bundesweit Schulstreiks und andere Aktionen gegen das geplante Gesetz statt. In diesem Rahmen rufen auch wir zu einer Demonstration auf. Anstelle eines Wehrdienstes und Geld für die Aufrüstung fordern wir mehr Geld für Bildung, Klimaschutz und ein Ausbau der gesellschaftlichen Partizipation von Schüler*innen.

Erneuter Erfolg gegen Flink

Flink hat – mal wieder – probiert eines unserer Mitglieder zu feuern. Um einen Kündigungsgrund zu haben wurde unser Mitglied vorher versucht nach Mönchengladbach zu versetzen. Abgesehen davon, dass die Versetzung schon formal nicht wirksam war war es nicht tragbar deutlich über eine stunde zum Arbeitsplatz zu brauchen, um dann dort mitunter nur 3 Stunden Schichten zu machen. Deswegen hat er die in Mönchengladbach zugewiesenen Schichten nicht wahrgenommen und seinem Chef erklärt, dass dies für ihn nicht möglich ist.

Darauf folgte die Kündigung. Als er sich vor Gericht dagegen wehrte konnten wir erreichen, dass er wieder eingestellt wurde und Flink das Gehalt für die Dauer des Kündigungsschutzprozesses nachzahlen musste.

Das Gericht gab uns recht darin, dass die Versetzung unverhältnismäßig war, dass sie formal unwirksam war. Interessanterweise hat Flink auf Nachfrage noch nicht mal Bestätigt, dass es sich bei dem Hub in Mönchengladbach um das gleiche Unternehmen handelt wie in Aachen. Immerhin besteht Flink aus über einem Dutzend sogenannten „Expansion GMBHs“. Deswegen gehen wir und das Gericht davon aus, dass es sich beim Flink Hub in Mönchengladbach um ein anderes Unternehmen handelt und allein deswegen die Versetzung nicht möglich war.